Warum sind Entscheidungen zu treffen manches mal so schwierig?

Für mich gibt es drei Gründe hierfür:
Der erste Grund, wir sagen ja zu einem und nein zu allen anderen Möglichkeiten.
Die zweite Herausforderung ist, dass wir meist nicht alle Parameter wissen und auch die Auswirkungen der Entscheidung für die Zukunft nur wage ist.
Die dritte Hürde liegt an unserer Art der Umsetzung. Wir finden z.B. keine Umsetzungsmöglichkeiten für eventuelle Entscheidungen, weil wir den ersten Schritt
der Umsetzung – die Entscheidung – noch gar nicht getroffen haben.

Dein individueller Cocktail dieser 3 Zutaten bestimmt Deine Entscheidungsfreudigkeit.

Darüber hinaus betrachten wir häufig die Ursache für einen Prozess in der Entscheidung. „Hätte ich/wir damals anders entschieden, wäre dies und das nicht
passiert.“

Damit erhalten Entscheidungen etwas endgültiges, wodurch das Entscheiden wirklich schwierig wird.

Dass ein Prozess nicht zum erwarteten Ergbnis führt, liegt aber nicht an der ersten Entscheidung, sondern meist an allen Entscheidungen, die unterwegs nicht
getroffen wurden.

Mein Tipp: Mach Dir klar, dass Entscheidungen ein Cocktail aus Deinem Wissen, Deinen Gefühlen und Deinen Möglichkeiten der Umsetzung zum Zeitpunkt der
Entscheidung ist = Theorie. Nach der Entscheidung verändert sich Dein Wissen, Dein Gefühl und Deine Umsetzungsmöglichkeiten während des TUNs = Praxis.
Eine weitere Entscheidung wird gebraucht und ohne die erste Entscheidung wäre dieser Teil Leben und Erfahrung an Dir vorbei gegangen.

Kurz: Entscheidungen haben keine Bewertung.

Eine entscheidungsfreudige Woche wünscht Dir
mit potenzialerweckenden Grüßen

Dein persönlicher Heimvorteil – Markus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.